Leistung
KI in bestehende Software integrieren
Ein Sprachmodell an Ihre Anwendung anzuschliessen dauert einen Nachmittag. Es so anzuschliessen, dass die Kosten pro Nutzer kalkulierbar bleiben und die Antworten belastbar sind, ist die eigentliche Arbeit. Wir betreiben selbst eine Anwendung, die bei jedem Durchlauf mehrere Modellaufrufe auslöst, und kennen die Rechnung dahinter.
Grundlage
Was KI-Integration bedeutet
Gemeint ist der Einbau eines Sprachmodells in eine Software, die es schon gibt. Ihre Anwendung schickt eine Anfrage an ein Modell, bekommt eine Antwort und verarbeitet sie weiter. Das Modell selbst kommt von einem Anbieter oder läuft auf eigener Hardware.
Der Unterschied zu einem Chat-Assistenten liegt darin, dass niemand einen Chat öffnet. Die Funktion sitzt an der Stelle, an der die Arbeit ohnehin stattfindet: im Formular, in der Auftragserfassung, in der Berichtserstellung. Der Nutzer bemerkt das Modell nicht, er bemerkt, dass ein Arbeitsschritt weggefallen ist.
Typische Anwendungen sind das Auslesen von Dokumenten in strukturierte Daten, das Vorschlagen von Textbausteinen aus dem eigenen Bestand, das Klassifizieren eingehender Anfragen und das Zusammenfassen langer Vorgänge.
Risiken
Vier Stellen, an denen Projekte scheitern
Die Kosten stehen erst nach dem Start fest
Ein Prototyp mit zehn Anfragen am Tag sagt nichts über den Betrieb mit tausend. Wer die Kosten je Durchlauf nicht vor der Entwicklung kennt, baut eine Funktion, die im Erfolgsfall unbezahlbar wird.
Das Modell antwortet plausibel und falsch
Ein Sprachmodell liefert immer eine Antwort. Ohne Prüfschritt gegen die eigenen Daten wandert eine erfundene Angabe direkt in Ihre Datenbank.
Der Anbieterwechsel wird zum Umbau
Modelle werden abgekündigt, teurer oder besser. Wenn die Anbindung fest verdrahtet ist, kostet jeder Wechsel ein Projekt.
Der Datenschutz kommt zuletzt
Welche Daten an welchen Anbieter in welchem Land gehen, gehört vor die erste Zeile Code. Nachträglich ist es ein Rückbau.
Vorgehen
Unser Vorgehen
- Anwendungsfall auf einen messbaren Arbeitsschritt eingrenzen, nicht auf ein Themenfeld
- Kosten je Durchlauf vor der Entwicklung berechnen und mit Ihrem erwarteten Volumen hochrechnen
- Modellwahl nach Aufgabe, kleine Modelle für einfache Schritte, grosse nur dort, wo es nötig ist
- Anbindung so kapseln, dass ein Modellwechsel eine Konfiguration ist
- Prüfschritt gegen Ihre eigenen Daten, bevor eine Antwort weiterverarbeitet wird
- Testfälle mit erwarteten Ergebnissen, damit Qualität messbar bleibt statt gefühlt
- Datenwege schriftlich festhalten, inklusive Standort der Verarbeitung
Nachweis
SpotLens
SpotLens prüft Websites in vier Disziplinen und erzeugt daraus einen Bericht mit benannten Befunden. Jeder Durchlauf löst mehrere Modellaufrufe aus. Die Plattform läuft im Kundenbetrieb, wir kennen die Kosten je Bericht, und wir haben sie über mehrere Ausbaustufen gesenkt.
Das ist der Unterschied zwischen Beratung und Betrieb. Wer eine solche Anwendung selbst bezahlt, trifft andere Entscheidungen bei Modellwahl, Zwischenspeicherung und Prüfschritten.
Umfang
Was Sie bekommen
- Bewertung des Anwendungsfalls mit Kostenrechnung je Durchlauf
- Fertige Integration in Ihre bestehende Anwendung
- Gekapselte Modellanbindung, Anbieterwechsel ohne Umbau
- Prüfschritte und Testfälle mit erwarteten Ergebnissen
- Verbrauchs- und Kostenerfassung, damit Sie den Betrieb im Blick behalten
- Dokumentation der Datenwege für Ihre Datenschutzunterlagen
- Quellcode und Zugänge zur Übergabe
Kosten
Was eine KI-Integration kostet
Eine Integration in eine bestehende Anwendung liegt bei CHF 12'000 bis 30'000. Der Betrag hängt daran, wie viele Arbeitsschritte betroffen sind, wie gut Ihre Daten vorliegen und wie hoch die Anforderungen an die Prüfung der Ergebnisse sind.
Dazu kommen laufende Modellkosten. Die berechnen wir vor Projektbeginn und weisen sie je Durchlauf aus, damit Sie wissen, was ein Nutzer im Monat kostet, bevor Sie zustimmen.
Zum Vergleich: Reine KI-Beratung liegt in der Schweiz je nach Anbieter zwischen CHF 1'000 und 5'000 pro Tag und endet mit einem Konzept. Bei uns endet das Scoping mit einer Zahl und einem Festpreis.
Fragen
Häufige Fragen
Werden unsere Daten zum Training verwendet?
Nicht, wenn der Vertrag mit dem Modellanbieter das ausschliesst. Welcher Anbieter das zusichert und was das kostet, gehört ins Scoping. Bei besonders sensiblen Daten kommt ein Modell auf eigener Hardware infrage.
Was kostet das im laufenden Betrieb?
Das hängt an der Art der Aufgabe und der Textmenge je Durchlauf. Wir rechnen es vor der Entwicklung aus und legen es Ihnen als Betrag je Durchlauf und je Nutzer und Monat vor.
Können wir später den Anbieter wechseln?
Ja, wenn die Anbindung von Anfang an gekapselt ist. Wir bauen sie so. Ein Wechsel betrifft dann die Konfiguration und die Testfälle, nicht die Anwendung.
Wie stellen Sie sicher, dass die Antworten stimmen?
Über einen Prüfschritt gegen Ihre eigenen Daten und über Testfälle mit erwarteten Ergebnissen. Damit ist Qualität messbar und Veränderung sichtbar, wenn ein Modell aktualisiert wird.
Muss unsere Anwendung dafür umgebaut werden?
In den meisten Fällen nicht. Die Integration setzt an einer bestehenden Schnittstelle an. Ob das in Ihrem Fall gilt, klärt das Scoping.
Erster Schritt
Rechnen wir Ihren Anwendungsfall durch
Beschreiben Sie in zwei Sätzen, welcher Arbeitsschritt entlastet werden soll. Wir melden uns innerhalb eines Arbeitstages mit einer ersten Einschätzung.
Weitere Leistungen: MCP-Server · Schnittstellen und Automatisierung · Für Agenturen