Leistung
Schnittstellen und Automatisierung
Zwei Systeme, die nicht miteinander sprechen, kosten jeden Tag Arbeitszeit. Wir bauen die Verbindung dazwischen und betreiben sie auf Ihrer Infrastruktur, wenn Sie das wollen. Ohne Plattform, die dazwischen sitzt und mitliest.
Grundlage
Was eine Schnittstelle leistet
Eine Schnittstelle überträgt Daten von einem System in ein anderes, ohne dass jemand sie abtippt. Ein Auftrag aus dem Onlineshop erscheint in der Warenwirtschaft. Ein bezahlter Beleg setzt den Vorgang im CRM auf erledigt. Eine Adressänderung im einen System kommt im anderen an.
Automatisierung geht einen Schritt weiter. Sie verknüpft mehrere solcher Übertragungen mit Bedingungen und Zeitpunkten, sodass ein Ablauf ohne Zutun durchläuft und sich nur meldet, wenn etwas nicht passt.
Beides ist keine neue Technik. Der Unterschied liegt darin, ob die Verbindung auch dann noch funktioniert, wenn die Gegenstelle langsam antwortet, ein Feld sich ändert oder zweimal dasselbe gesendet wird.
Risiken
Vier Stellen, an denen Schnittstellen kippen
Die Gegenstelle ist kurz weg
Eine Schnittstelle ohne Wiederholungslogik verliert bei jedem Ausfall Daten. Beim nächsten Monatsabschluss fällt auf, dass Vorgänge fehlen, und niemand weiss welche.
Derselbe Vorgang kommt zweimal an
Ohne eindeutige Vorgangskennung entstehen Doppelbuchungen. Der Aufwand für die Bereinigung übersteigt regelmässig den Aufwand, es von Anfang an richtig zu bauen.
Das Limit der Gegenstelle wird überschritten
Viele Schnittstellen begrenzen die Anzahl Aufrufe. Wer das ignoriert, wird ausgesperrt, oft mitten im Tagesgeschäft.
Niemand merkt, dass es steht
Die häufigste Fehlerursache ist nicht der Absturz, sondern der stille Stillstand. Ohne Überwachung fällt er erst auf, wenn ein Kunde anruft.
Vorgehen
Unser Vorgehen
- Datenrichtung und führendes System festlegen, bevor Code entsteht
- Eindeutige Vorgangskennungen, damit eine doppelte Übertragung folgenlos bleibt
- Wiederholungslogik mit ansteigenden Abständen und Warteschlange für alles, was nicht durchkommt
- Aufruflimits der Gegenstelle einhalten, mit Reserve
- Überwachung mit Meldung an eine feste Adresse, wenn ein Ablauf nicht durchläuft
- Protokollierung jedes übertragenen Vorgangs, nachvollziehbar für die Revision
- Betrieb auf Ihrer Infrastruktur, in einem Rechenzentrum Ihrer Wahl oder bei uns
Nachweis
16 Handelsplätze, jeder mit eigenen Regeln
unCoded ist bei 16 Handelsplätzen angebunden. Jeder hat eigene Aufruflimits, eigene Fehlermeldungen und eigene Ausfallzeiten. Aufträge werden in 12 bis 20 Millisekunden ausgeführt, das System verarbeitet je nach Einstellung 250 bis 3'000 Vorgänge am Tag.
Die Zugangsschlüssel werden ohne Auszahlungsrechte eingerichtet. Das System kann handeln und nicht abheben. Betrieben wird es beim Nutzer selbst, auf über sieben Cloud-Anbietern oder einem eigenen Server.
Wenn eine Anbindung unter diesen Bedingungen läuft, läuft die Verbindung zwischen Ihrem Shop und Ihrer Warenwirtschaft auch.
Umfang
Was Sie bekommen
- Aufnahme der beteiligten Systeme und der tatsächlichen Datenwege
- Fertige Schnittstelle oder Automatisierung, im Betrieb
- Fehlerbehandlung, Wiederholungslogik und Warteschlange
- Überwachung mit Meldung bei Stillstand
- Betriebsdokumentation, damit Ihre IT im Störfall handlungsfähig ist
- Quellcode und Zugänge zur Übergabe
- Auf Wunsch Betrieb und Bereitschaft im Monatsvertrag
Kosten
Was eine Schnittstelle kostet
Eine Verbindung zwischen zwei Systemen mit klarer Datenrichtung liegt bei CHF 6'000 bis 14'000. Der Betrag hängt daran, wie gut die beteiligten Systeme dokumentiert sind, ob in beide Richtungen übertragen wird und wie viele Sonderfälle im Tagesgeschäft vorkommen.
Vor jedem Projekt steht das Scoping-Paket. Sie erhalten eine schriftliche Aufstellung der Datenwege, der Sonderfälle und einen Festpreis für die Umsetzung. Bei Beauftragung wird der Betrag angerechnet.
Fragen
Häufige Fragen
Können wir das nicht mit einem Automatisierungsdienst lösen?
Für einfache Abläufe oft ja. Die Grenze liegt dort, wo Sonderfälle auftreten, wo Daten das Haus nicht verlassen dürfen oder wo die Kosten pro Vorgang bei steigendem Volumen aus dem Ruder laufen. Wir sagen Ihnen im Scoping, auf welcher Seite dieser Grenze Ihr Fall liegt.
Läuft das auf unserer eigenen Infrastruktur?
Ja, wenn Sie das wollen. Wir bauen so, dass der Betrieb bei Ihnen, in einem Rechenzentrum Ihrer Wahl oder bei uns möglich ist. Die Entscheidung ändert nichts an der Umsetzung.
Unser Altsystem hat keine Schnittstelle. Geht das trotzdem?
Dann prüfen wir Datenbankzugriff, Dateiexport oder die Oberfläche als Quelle. In den meisten Fällen gibt es einen Weg. Ob er tragfähig ist, entscheidet das Scoping.
Was passiert, wenn ein System ausfällt?
Nicht übertragene Vorgänge gehen in eine Warteschlange und werden nachgeholt, sobald die Gegenstelle wieder erreichbar ist. Sie bekommen eine Meldung, wenn ein Ablauf länger steht als vereinbart.
Wer betreibt das danach?
Sie oder wir. Bei Übergabe erhalten Sie Quellcode, Zugänge und Betriebsdokumentation. Wenn Sie den Betrieb abgeben wollen, gibt es dafür einen Monatsvertrag mit vereinbarter Reaktionszeit.
Erster Schritt
Sagen Sie uns, welche zwei Systeme reden sollen
Zwei Sätze reichen. Wir melden uns innerhalb eines Arbeitstages mit einer Einschätzung, ob eine Verbindung möglich ist und was sie ungefähr kostet.
Weitere Leistungen: MCP-Server · KI-Integration · Für Agenturen